Begriffe mit Buchstabe A |
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| Abschlag | ist der Beginn jeder einzelnen Spielbahn. Der Abschlagbereich liegt innerhalb zweier Schlägerlängen hinter den Abschlagmarkierungen. Nur in diesem Bereich darf/muss der Ball aufgeteet werden. Der Spieler selbst kann außerhalb stehen. Beginn einer Golfbahn, darf mit oder ohne Tee bespielt werden. Damen haben eigene Abschläge (auf manchen Plätzen existieren auch eigene Jugend- und Senioren-Abschläge), die in der Regel näher zum Loch liegen als die Herrenabschläge. Die Abschläge werden üblicherweise weiter unterteilt in Championsabschläge, Standardabschläge und verkürzte Abschläge. Diese Unterteilung gibt es aber nicht auf allen Golfplätzen. |
| Albatros | ist die Bezeichnung für drei Schläge unter Par. |
| Ansprechen | ist der golferische Fachausdruck dafür, sich an den Ball zu stellen, um einen Schlag auszuführen. |
| As | ist die Bezeichnung dafür, wenn der Ball vom Abschlag direkt eingelocht wird. |
| Ausrüstung | Schläger, Bälle, Kleidung, Schuhe, Schirm, Golftasche, Tees, Bleistift, Handtuch und Pitchgabel |
| Aerifizieren | Die Belüftung ist im Bereich der Grüns, Vorgrüns und Abschläge eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen. Mittels eines Aerifiziergerätes (Hohlstachelmaschine) werden Erdkerne 6-8 cm tief und 6-8 mm im Durchmesser ausgestoßen und die Rasendecke so mit ca. 800 Löchern pro m² durchlöchert. |
| Abschlag (Tee) | Beginn einer Golfbahn, darf mit oder ohne Tee bespielt werden. Damen haben eigene Abschläge (auf manchen Plätzen existieren auch eigene Jugend- und Senioren-Abschläge), die in der Regel näher zum Loch liegen als die Herrenabschläge. Die Abschläge werden üblicherweise weiter unterteilt in Championsabschläge, Standardabschläge und verkürzte Abschläge. Diese Unterteilung gibt es aber nicht auf allen Golfplätzen. |
| Abschlagszeit | Uhrzeit, zu der man eine Runde beginnt, auch Tee Time genannt. An Wochenenden und Feiertagen sind die Golfplätze meist gut besucht. Um einen reibungslosen Spielbetrieb zu gewährleisten, vergeben viele Golfclubs vorab Abschlagszeiten, die pünktlich eingehalten werden sollten. |
| All square | Bezeichung dafür, dass die Spieler gleichauf sind , d.h. keiner der beiden Spieler ist in Führung (beim Lochspiel). |
| Amateuer | Spieler, der mit Golf kein Geld verdient. |
| Ansprechposition | Stellung des Körpers direkt vor dem Schlag. |
| Aus | Fläche außerhalb der Spielbahnen, auf der nicht gespielt werden darf. Die Grenze zum Aus wird durch weiße Pfähle oder Zäune markiert. |
| Auslippen | Der Ball trifft das Loch genau an der Kante, fällt aber nicht hinein, sondern läuft an der Kante entlang und schließlich am Loch vorbei. |
| Ausrichtung | Position von Schlagfläche und Körper beim Ansprechen im Hinblick auf das Ziel. |
Begriffe mit Buchstabe B |
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| Backswing | Auf- bzw. Rückschwung |
| Backspin | ist ein durch die Abwärtsbewegung des Schlägers erzeugter Rückwärtsdrall. |
| Bag | ist die Schlägertasche. |
| Bag Tag | ist die Bezeichnung für die Schilderanhänger an den Golftaschen. |
| Ballsammler | kann am ersten Abschlag stehen und dient dazu, die Reihenfolge der Abschlagenden festzuhalten. Jede Partie, die losspielt, nimmt ihren Ball von unten weg. |
| Birdie | ist ein mit einem Schlag unter Par gespieltes Loch. |
| Blind Hole | ist ein Loch, bei dem man das Grün beim Annäherungsschlag nicht sehen kann. |
| Bogey | ist ein mit einem Schlag über Par gespieltes Loch. |
| Boden in Ausbesserung | ist jeder Teil des Platzes (inkl. abgeschnittenem Gras und anderen Materialien, die zur Beseitigung bestimmt sind), der als solcher gekennzeichnet ist (blaue Stäbe oder blaue Markierungen). |
| Brassie | alte Bezeichnung für das Holz 3. |
| Break | Abweichungen des rollenden Balles von einer geraden Linie, besonders auf dem Grün. |
| Brutto | ist die Addition aller Schläge, die während einer Runde gemacht wurden, ohne Abzug des Handicaps. |
| Bunker | Mit Sand gefülltes Hindernis, welches meist als Grünbunker (direkt am oder nah am Grün) oder als Fairwaybunker (weiter entfernt vom Grün) in Erscheinung trittt. |
| Ballangel/Casher | Gerät, um einen Ball aus einem Wasserhindernis wieder hervorzuholen. |
| Bestball | Wird meist als Stableford-Wettspiel ausgetragen. Jeder Spieler spielt seinen Ball. Am Ende eines jeden Loches wird nur das beste Ergebnis des gesamten Flights gewertet. |
| Back Nine | Als Back Nine werden die zweiten neun Löcher einer 18-Loch-Runde bezeichnet. |
| Ballangel | Eine Ballangel benötigt wird benötigt um den Ball aus einem Wasserhindernis zu bergen. |
| Ballmarker | Ein Ballmarker ist ein flacher Gegenstand zur Markierung der Ballposition auf dem Grün. Hier wird oft ein Geldstück oder der Knopf vom Golfhandschuh verwendet. |
| Blade | Als Blade wurd ein geschmiedeter Schlägerkopf eines Eisens bezeichnet. Früher wurden ausschließlich Blades verwendet, dann spielten nur noch Profis diese nicht einfach zu treffenden Eisen. Blades vermitteln im Treffmoment ein extrem weiches Schlaggefühl. |
| Bruttoergebnis | Das Spielergebnis ohne Abzug der Vorgabe. |
| Buggy | Fahrzeug, mit dem Golfer und ihre Ausrüstung über den Golfplatz befördert werden. |
Begriffe mit Buchstabe C |
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| Carry | Entfernung, die der Ball beim Schlag in der Luft zurücklegt. |
| Chip / chippen | ist ein kurzer Annäherungsschlag mit niedriger Flugbahn und beträchtlichem Lauf auf dem Grün (langer Putt). Für diesen flachen Schlag können Eisen zwischen 8 und 5 benutzt werden. |
| Congu - System | dient zur Berechnung der Vorgaben ab 36 und weniger. Im DGV seit 2001 abgelöst durch das Slope-System. |
| CR - Wert | drückt die Bewertung eines Golfplatzes aus Sicht eines Handicap 0 - Spielers aus. |
| Cut | ist die Schlagzahl, die nach einer vorgegebenen Anzahl von Runden nur noch die besser liegenden Spieler zur Teilnahme an den Schlussrunden berechtigt. |
| Course | Links bedeutet im Englischen soviel wie Strand oder Dünen. Ein Links Course ist also ein Platz mit wenig bzw. keinen Bäumen direkt am Meer. Ein weiteres typisches Merkmal für einen Links Course sind die kleinen, aber meist sehr tiefen Topfbunker, die mit hochwachsenden Gräsern bepflanzten Roughs sowie die stark ondulierten (hügeligen) Fairways. Das Spiel auf einem solchen Platz ist stark geprägt von heftigen Windböen. Typisch ist, daß die ersten neun Löcher in einer Richtung weg vom Clubhaus gehen (out) und die zweiten neun Löcher Nine parallel dazu zurück (in), üblicherweise parallel zur Küste, je neun Loch Wind aus einer Richtung. Links Courses sind typisch für nordenglische, schottische und irische Golfplätze. |
| Chipping Area | Übungsgelände für das kurze Spiel, wo das Chippen und Pitchen in idealer Weise aus verschiedenen Lagen zu unterschiedlichen Lochpositionen eines Übungsgrüns geübt werden |
| Chipper | Putter-ähnlicher Schläger, dessen Schlagfläche allerdings im Gegensatz zum Putter deutlich angewinkelt ist. |
| Chip | Annäherungsschlag zur Fahne. Meist mit maximal halbem Schwung ausgeführt. Der Ball beschreibt eine sehr flache Flugbahn, um dann zum Loch hinzurollen. |
| Cart | Kleines Golfwägelchen mit Benzin- oder Elektromotor. Kann zwei Spieler und deren Bags befördern. |
| Caddie | Person, die einem auf der Runde gegen Entgelt die Tasche trägt. Der Caddy darf dem Spieler auch Ratschläge erteilen und ihn unterstützen. |
| Chapman-Vierer | Beim Chapman-Vierer schlagen beide Spieler ab, dann spielen sie den Ball des jeweils anderen Partners weiter. Erst dann entscheiden sie, welchen Ball sie nun gemeinsam weiterspielen möchten. |
| Crossgolf | Crossgolf (auch X-Golf) ist eine Variante des klassischen Golf. Gespielt wird jedoch nicht auf Golfplätzen, sondern an allen Orten, die ein Spiel zulassen, wie zum Beispiel in urbaner Umgebung, industriellen Brachflächen oder verlassenen Tagebaugruben. Das Ziel wird von den Spielern selbst gewählt, auf Etikette komplett verzichtet. |
| Caddy | Der Caddy ist die Person, die dem Spieler unter anderem die Golftasche trägt. Gute Caddies haben jedoch noch weitaus wichtigere Aufgaben. Sie helfen u.a. bei der richtigen Wahl des Schlägers, geben dem Spieler Tipps bezüglich der Puttlinie und schreiben den Score auf. Die Caddies der professionellen Tour-Golfer bekommen ein anteiliges Honorar; verdient der Pro gut, verdient auch sein Caddy gut. Als Caddy bezeichnet man auch den Wagen, auf dem das Bag (Golftasche) befestigt wird. Diese Caddies erleichtern einem also ebenfalls das Tragen der Tasche. Es gibt Caddies, die man ziehen muss und Caddies, die einen Motor haben und mit einer Batterie betrieben werden. |
| Cavity-back | Konstruktionsform eines Eisens bei dem ein Großteil der Masse an den Rand des Schlägerkopfes verlagert wird. Das Ergebnis ist ein größerer Sweet Spot. |
| Clubfitting | Die individuelle Anpassung eines Schlägers an die Körpergröße eines Spielers nennt man Clubfitting. |
| Clubhaus | Gebäude auf dem Golfplatz, in dem sich Umkleidekabinen, Proshop, Restaurant und Besprechungsäume befinden. |
| Course Rating | Einstufung eines Golfplatzes hinsichtlich seines Schwierigkeitsgrades, beurteilt für einen fiktiven Spieler mit Handicap 0 unter normalen Platz- und Wetterbedingungen. Ermittelt wird der Course-Rating-Wert aus der Spiellänge des Platzes und weiteren Faktoren. |
| Cross-handed | Puttinggriff, bei dem die linke Hand unter der rechten liegt (bei Rechtshändern). |
Begriffe mit Buchstabe D |
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| Dead | einen Ball tot legen, heißt, ihn so nahe zur Fahne zu spielen, dass er mit dem nächsten Schlag ohne Schwierigkeiten eingelocht werden kann. |
| DGLV | Deutscher Golflehrer-Verband e.V. / heute die PGA of Germany |
| Dimple | sind die kleinen Einbuchtungen im Ball. Sie stabilisieren den Flug des Balles. |
| Divot | Durch einen Golfer herausgeschlagenes Stück Gras. Es sollte sofort wieder eingesetzt und festgetreten werden, damit es wieder anwachsen kann. Es sei denn, der Platzbetreiber schreibt etwas anderes vor. Ein am Abschlag herausgeschlagenes Divot sollte i.d.R. nicht wiedereingesetzt werden, es sei denn, der Platzbetreiber wünscht dieses. (Die Stelle ist mit Sand zu füllen, falls vorhanden.) |
| Dogleg | Bezeichnung für ein Loch, dessen Spielbahn nach rechts oder links abbiegt. |
| Dormie | ist ein Begriff im Lochspiel. Ein Spieler ist dormie, wenn er soviel Löcher auf ist, wie bis zum 18. Loch noch Löcher zu spielen sind. |
| Down | ist ein Begriff beim Lochspiel und bedeutet die Anzahl der Löcher, die ein Spieler zurückliegt. |
| Draw | Der Ball startet nach rechts, dreht dann aber nach links ab und kommt nahe dem gedachten Zielpunkt auf (Flugbahn: Leichte Kurve). |
| Driver | ist das Holz 1, mit welchem beim Abschlag die größte Entfernung erreicht werden kann. |
| Drive | ist ein Schlag mit dem Holz 1, meist vom Abschlag. |
| Driven | ist der Abschlag vom Tee. |
| Driving Range | Übungsgelände für die vollen Schwünge und langen Schläge. Wird mit sogenannten Rangebällen bespielt, deren Verwendung auf dem Platz strengstens untersagt ist. |
| Droppen | heißt, einen Ball mit ausgestrecktem Arm aus Höhe der Schulter fallen zu lassen. |
| Double-Bogey | 2 Schläge mehr als Par |
| Double-Eagle | oder auch Albatros sind 3 Schläge weniger als Par. |
| Driver (Holz 1) | Längster Schläger, mit dem die größte Weite erreicht werden kann. Der Driver wird üblicherweise nur vom Abschlag gespielt. |
| Driving- Range | Die Driving- Range ist der Übungsplatz für alle Golfspieler. Sie dient zum Trainieren und Warmspielen. |
| DGV | Deutscher Golfverband |
| Double Bogey | Bezeichnung für ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit zwei Schlägen über Par gespielt wurde. |
| Dropping Zone | Um den Spielbetrieb nicht unnötig zu verzögern, werden an sehr unwegsamen Hindernisse auf einigen Plätzen markierte Zonen, sog. Dropping Zones angelegt. Dort wird der Ball innerhalb der Markierung gedroppt. |
| Dünner Schlag | Der Schlägerkopf trifft den Ball mit der Unterkante auf der oberen Hälfte des Balles. Dadurch ergibt sich eine deutlich flachere Flugbahn als normal, man spricht hier auch von toppen. |
| Durchschwung | Phase des Schwungs nach dem Treffen des Balls. |
Begriffe mit Buchstabe E |
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| Eagle | ist ein mit zwei Schlägen unter Par gespieltes Loch. |
| Ehre | Der Spieler mit dem niedrigsten Score hat die Ehre und muss (kann) als erster abschlagen. |
| EGA | Europäischer Golfverband |
| Eisen | Es gibt 11 verschiedene Eisen von Sandwedge, Wedge über Eisen 9 bis 1. Da nur maximal 14 Schläger mitgeführt werden dürfen, hat ein Spieler durchschnittlich 9 Eisen dabei. Die restlichen Schläger sind Hölzer und Putter. Eisen lang sind 1-4, mittlere 5-7 und kurze 8 und 9. Bei der Wahl der richtigen Schläger ist das wichtigste Element der Schlägerschaft (Elastizität, Länge und Material). Vor dem Kauf sollte man sich deshalb vom Golflehrer beraten lassen. |
| Etikette | bedeutet nichts anderes als Achtung und Respektierung der anderen Golfer auf dem Platz. Beispiele: Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme, Divots zurücklegen, Ausbessern der Pitchmarken, Bunker harken, langsames Spiel vermeiden, Vorrecht, Schonung des Platzes. |
| Even Par | Begriff beim Lochspiel: gleich Par |
| Eingelocht | Ein Ball gilt als eingelocht, wenn er vollständig, innerhalb des Lochs und vollständig unterhalb der Ebene des Lochrandes zum Liegen kommt. |
| Elektrotrolley | Elektrischer Golfwagen, auf dem das Bag festgeschnallt und dann über den Platz gezogen wird. |
| Erleichterung | Als Erleichterung bezeichnet man das Recht, den Ball aus einer schlechten Lage ohne Strafschlag zu entfernen. |
| Explosionsschlag | Bunkerschlag, bei dem sehr viel Sand herausspritzt. |
| Extra Day Score | Eine vorgabewirksame Privatrunde bezeichnet man als Extra Day Score (EDS). Eine solche Privatrunde dürfen ausschließlich Spieler mit einer Stammvorgabe höher als -18,4 einreichen. Spieler der Vorgabenklassen 5 und 6 (Clubvorgaben) können eine beliebige Anzahl von Extra Day Scores als vorgabenwirksam einreichen, in der Vorgabenklasse 4 jedoch nur so viele, wie im aktuellen Kalenderjahr bereits vorgabewirksame Wettspielergebnisse erzielt wurden. Extra Day Scores können nur auf dem Golfplatz des Heimatvereins gespielt werden, der Zähler muss Vorgabe -36,0 oder besser haben und die Runde muss vorher im Sekretariat registriert werden. |
| Extra Holes | Zusätzliche Löcher, die nach Beendigung eines Wettspiels zur Ermittlung des Siegers gespielt werden, wenn zwei oder mehrere Spieler das gleiche Ergebnis erzielt haben. |
Begriffe mit Buchstabe F |
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| Fade | ein gewollter Schlag, bei dem der Ball zunächst im Flug leicht nach links zum Ziel geht und dann nach rechts schwenkt. |
| Fahne | markiert das Loch, damit der Spieler schon von weitem erkennen kann, wo sich das Loch befindet. Der Spieler muss sich immer deutlich erklären, ob die Fahne bedient werden soll oder nicht. Wird der Fahnenstock beim Schlag vom Grün getroffen, ergibt das zwei Strafschläge. Straffrei geht der Spieler aus, wenn der Fahnenstock durch einen Schlag von außerhalb des Grüns getroffen wird. |
| Fairway | ist die eigentliche Spielbahn. Kurzgemähte Fläche, welche typischerweise 1 oder 2 Mal die Woche gemäht wird (Schnittlänge 20 mm). |
| Flex | ist der Versteifungsgrad des Schaftes und sollte höher sein als die Schwunggeschwindigkeit. Da die meisten Golfer zu harte Schläge haben, sollte der Flex immer an die Beschleunigungsgeschwindigkeit jedes einzelnen Spielers angeglichen sein. |
| Flight | ist die Bezeichnung für die Gruppe von Spielern (2-4), die gemeinsam eine Runde spielen. Ein Flight sind die Personen, die gemeinsam auf dem Golfplatz eine Runde spielen. Ein Flight besteht aus 2, 3 oder 4 Personen. |
| Fluff | ist ein Fehlschlag. |
| Fore | ist der Warnruf der Golfer, insbesondere in gefährlichen Situationen oder wenn man um Ruhe bittet. |
| Fore Caddie | ist ein Caddie, der vorausgeschickt wird, um zu signalisieren, dass die Spielbahn frei ist, oder auch, um den Flug des Balles zu beobachten. |
| Flaggenwettspiel | Ein Flaggenwettspiel ist ein Zählspiel. Jeder Teilnehmer bekommt am Start eine Flagge. Diese muß er an dem Ort, wo sein letzter Nettoschlag zum Liegen kommt, einstecken. Der Spieler, dessen Fahne am weitesten vorne steckt, hat gewonnen. |
| Fairwayhölzer | Hölzer werden für Abschläge oder lange Fairwayschläge benutzt. |
| Falsches Grün | Ein Falsches Grün ist jedes andere Grün als das des zu spielenden Lochs, eingeschlossen Übungs - und Annährungsgrüns auf dem Platz. |
| Fernmitgliedschaft | Diese Form der Mitgliedschaft ermöglicht es, weltweit ohne Einschränkungen auf Golfplätzen gegen Bezahlung der Greenfees Golf zu spielen. |
| Fetter Schlag | Bei einem fetten Schlag trifft der Spieler zuerst den Boden und dann erst den Ball. |
| Forged Blade | Golfschläger, bei dem der Kopt aus geschmiedetem Stahl besteht. Sie sind weicher als Schlägerköpfe aus gegossenem Stahl. |
| Free Drop | Von einem Free Drop spricht man wenn eine straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden kann, die z.B. dann vorliegt wenn eine Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis besteht. |
| Front Nine | Die ersten neun Löcher einer 18-Loch-Runde. |
Begriffe mit Buchstabe G |
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| Golfbag | ist die Golftasche zum Transportieren der gesamten Golfausrüstung auf dem Golfplatz. |
| Golfcart | ist das gegen eine Gebühr zu nutzende Golfauto (in der Regel Elektrocarts). |
| Golfschuhe | haben in der Sohle kleine Metallspikes, um einen besseren Stand während des Schlages zu gewährleisten (heute nicht mehr auf allen Plätzen zugelassen, deshalb setzen sich Schuhe mit Softspikes immer mehr durch). |
| Greenfee | ist die Platzbenutzungsgebühr, die immer vor dem Spiel zu entrichten ist. |
| Griff | ist vielleicht mit das wichtigste Element des Golfschwungs, da er den Kontakt vom Spieler zum Schläger herstellt. Der Griff kann oftmals über Erfolg und Misserfolg eines Schlages bestimmen. Es gibt zwei Hauptarten (siehe Overlapping und Interlocking). |
| Griffdruck | sollte ungefähr den Aufwand erbringen, als wollte man eine Türklinke herunterdrücken. Ein zu fester Griff führt zur Versteifung. |
| Groovers | sind die Rillen im Schlägerblatt. Sie dienen hauptsächlich dazu, das Gras beim Treffmoment zu brechen und den Ballflug zu stabilisieren. |
| Green | sind die sensibelsten Flächen auf dem Golfplatz, zum Putten besonders hergerichtet (besonders kurz gemäht, gesonderter Aufbau). Pitchmarken und Spikespuren ausbessern, mit Locheinsatz und Lochfahne pfleglich umgehen. |
| Grasbunker | Bunkerähnliches Hindernis, welches aber mit Gras bewachsen ist. |
| Green oder Grün | Die Fläche, auf der die das Loch markierende Fahne steht, in das der Ball - üblicherweise mit dem Putter - befördert werden muß, will man die Bahn erfolgreich absolvieren. Grüns sind sehr pflegeintensiv und werden je nach Wuchseigenschaften des Grases, die regional- und witterungsbedingt verschieden sein können, bis zu zweimal täglich gemäht (Schnitthöhe 2,5 - 5 mm). |
| Grün | Kurzgeschnittene Rasenfläche am Ende des Fairways. Auf dem Grün ist das Loch mit der Fahne. |
| Golfschläger | Ein Golfschläger ist ein Sportgerät mit dem beim Golf ein Ball auf den Bahnen eines Golfplatzes vom Abschlag bis ins Loch befördert wird. Jede Bahn eines Golfplatzes hat eine andere Länge und eine andere Charakteristik, so dass der Ball bei jedem Golfschlag unterschiedlich weit geschlagen werden muss und unterschiedliche Anforderungen an die Flugkurve bestehen. Um dem Rechnung zu tragen wurde eine Vielzahl unterschiedlicher Schläger entwickelt.
Ein typisches Golfbag eines durchschnittlichen Spielers könnte folgende Schläger beinhalten:
Bei vorgabewirksamen Golfrunden darf ein Spieler maximal 14 Schläger mit sich führen, ein Verstoß gegen diese Regel wird mit Strafschlägen bzw. Lochverlusten belegt bis hin zur Disqualifikation, wenn der Verstoß wissentlich geschah. Bei der Zusammenstellung der Schläger ist aber jeder Golfer völlig frei. Man hat bei Profi-Turnieren schon zwei Driver oder vier Wedges in Golfbags gesehen, im Amateurbereich finden sich gelegentlich zwei Putter oder eine Beschränkung auf wenige Eisen zugunsten von mehr Hölzern oder Hybrid/Rescue-Schlägern.
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| Golfplatz | Ein Golfplatz ist ein Areal in der Natur, auf dem Golf gespielt wird. Es handelt sich somit um eine besondere Form der Sportstätte. Normalerweise wird ein Golfplatz von einem Golfarchitekten entworfen. Wesentliche Elemente sind dabei Abschläge, Fairways und Grüns (mit Loch), die jeweils mit einer Vegetation aus unterschiedlichen Sportrasenarten gedeckt sind. Dazu kommen noch die Bunker (mit Sand gefüllte Löcher), Wasserhindernisse (Teiche, Wasserläufe) und das Rough (ungepflegtes Gelände). |
| Golfsport | Golf ist eine Ballsportart, die auf eine lange Tradition zurückblickt. Es gilt dabei einen Ball mit möglichst wenig Schlägen in ein Loch zu spielen, wobei verschiedene Golfschläger zum Einsatz kommen. Eine Golfrunde besteht in der Regel aus 18 Spielbahnen, die nacheinander auf einem Golfplatz absolviert werden. Lange Zeit wurde das in Schottland entwickelte Golf als vorwiegend elitärer und teurer Zeitvertreib angesehen, mittlerweile entwickelte sich daraus jedoch in vielen Ländern ein Volkssport. Die Zahl der Spieler wird weltweit auf 50 Millionen geschätzt. |
| Golfsimulator | Ein Golfsimulator ist ein technisches System das dem Golfer die Ausübung seiner Sportart unabhängig von Witterung und Tageszeit in einem umgebauten Raum (Indoorgolf) ermöglicht. Dabei wird der reale Golfschlag in eine virtuelle Golflandschaft projiziert. Es gibt auch Simulatoren mit natürlichen Bildern. Ein PC berechnet aus den Daten der Messeinheit (z.B. Infrarot, Ultraschall, Radar) mit geringer zeitlicher Verzögerung die Flugbahn des Golfballes, die dann per Beamer auf die Leinwand projiziert wird. Auf einem Golfsimulator können sowohl klassische 18 Loch Golfplätze realitätsnah gespielt oder der Spieler übt auf der Driving Range. |
| Gastmitgliedschaft | Diese Form der Mitgliedschaft ermöglicht es, weltweit ohne Einschränkungen auf Golfplätzen gegen Bezahlung der Greenfees Golf zu spielen. |
| Geschlossener Stand | Der Körper ist auf eine Stelle rechts vom anvisierten Ziel ausgerichtet (bei Rechtshändern). |
| Geschlossenes Schlägerblatt | Das Schlägerblatt zeigt auf eine Stelle links vom anvisierten Ziel. |
| Getroffenes Grün | Von einem getroffenen Grün (green in regulation) spricht man dann, wenn das Grün mit zwei Schlägen unter Par angespielt wird. An einem Par-4-Loch bedeutet dies beispielsweise dass der Ball nach zwei Schlägen auf dem Grün liegt, an einem Par 3 entsprechend nach nur einem Schlag (in diesem Fall der Abschlag) und bei einem Par 5 nach drei Schlägen. |
| Gimme | Geschenkter Putt. Wenn der Ball nahe am Loch liegt, kann dem Gegner beim Lochwettspiel der letzte Schlag geschenkt werden. Das heißt, der Spieler muss den Schlag nicht mehr ausführen, weil davon ausgegangen wird, dass er den Ball einlocht. Aber er wird als Schlag gewertet. Bei vorgabewirksamen Turnieren darf nie ein Putt geschenkt werden. |
| Girlie | Im deutschsprachigen Raum verwendeter umgangssprachlicher Ausdruck für einen missglückten Abschlag eines männlichen Spielers, bei dem der Ball nicht über die Abschlaglinie des kürzesten Damen-Abschlages fliegt. Wird auch als Lady bezeichnet. Üblicherweise lädt der Spieler, der das Girlie gespielt hat, die Mitspieler seines Flights nach der Runde auf ein Getränk im Clubhaus ein. |
| Golfball | Der Golfball sollte einen Durchmesser von nicht weniger als ca. 42,67 mm haben und nicht mehr als 45,93 g wiegen. |
| Golfcaps | Golfbekleidung, alles was vom Spieler getragen wird. |
| Golfhandschuh | Ein Handschuh wird üblicherweise an der Führungshand getragen (links bei Rechtshändern) um den Griff zu stärken und einer Blasenbildung vorzubeugen. |
| Golfpullover | Golfbekleidung, alles was vom Spieler getragen wird. |
| Golftrophy | Golfturnier |
| Grain | Die Richtung der Grashalme auf dem Grün, welche durch den jeweiligen Schnitt verursacht wird. Wird der Ball mit dem Grain geputtet, läuft er meist schneller, als gegen den Strich. |
| Grand Slam | Als Grand Slam bezeichnet man den Gewinn der vier Majors, der wichtigsten Turniere der Golfprofessionals, in einem Jahr. |
| Greenkeeper | Der Greenkeeper ist ein ausgebildeter Platzwart und pflegt den Golfplatz. Er sorgt dafür, dass Abschlag, Fairway und Grün stets in Ordnung sind. |
| Grooves | Eingefräste Rillen auf der Schlagfläche, die den Backspin erzeugen. |
| Grünkante | Ring in direkter Umgebung des Grüns. Hier ist das Gras etwas höher als auf der eigentlichen Puttfläche. |
Begriffe mit Buchstabe H |
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| Handschuh | Der Golfhandschuh wird in der Regel (Rechtshänder) an der linken Hand getragen, da sie den direkten Kontakt zum Schläger hat und besonders griffig sein muss. |
| Hindernisse | sind Bunker und Wasser. |
| Hole | 1. Bezeichnung für die Spielbahn
2. Bezeichnung für das Loch im Grün von 10,8 cm Durchmesser. |
| Hole in one (As) | ist die Bezeichnung dafür, wenn der Ball vom Abschlag direkt eingelocht wird. |
| Hook | ist der Begriff für einen Schlag, bei dem der Ball in einer Kurve nach links abdreht (bei Rechtshändern). Der Ball startet gerade oder nach rechts, landet aber weit links vom gedachten Zielpunkt (Flugbahn: Starke Kurve). |
| Hölzer | sind Schläger mit großen abgerundeten Köpfen. Sie sind für die weiten Schläge geeignet. Schlägerköpfe sind heute nicht mehr aus Holz, sondern z.B. aus Metall und Titan. |
| Holz | Lange Schläger mit einem - früher aus Holz bestehenden, heutzutage meist aus Metall hergestellten - großvolumigem Kopf. Typisch sind: Holz 1,3, 5 und 7. Ebenso gibt es noch: Holz 2, 4, 9, 11, 13 und 15, welche aber selten Verwendung finden. Hölzer werden für lange Schläge verwendet. |
| Handicap | Das Handicap zeigt die Spielstärke eines jeden Spielers an. Je niedriger es ist, desto besser ist der Spieler. Das Handicap entspricht der Schlagzahl, die ein Spieler mehr benötigt, als auf einem Platz vorgegeben ist. |
| Headcovers | Ein Schutz für Hölzer. |
| Hole in one | Englische Bezeichnung für As. |
| Hosel | Verbindungsstück zwischen Schlägerkopf und Schaft. |
Begriffe mit Buchstabe I |
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| Interlocking | ist die Griffart, die sich für Spieler mit kurzen Fingern empfiehlt. |
| Indoorgolf | Indoor Golf ist der Überbegriff für alle Aktivitäten rund um das Golfen, welche in einer Halle oder einem Raum durchgeführt werden. Dazu zählen Indoor Drivingrange, Chipping Area, Puttinggreen und Golfsimulatoren. Indoor Golf wird mit den herkömmlichen Schlägern und Bällen gespielt. Es dient sowohl dem Training als auch dem Spiel auf einem virtuellen Golfplatz mittels eines Golfsimulators. |
| Impact | Englisch für Treffmoment, bezeichnet den Moment, in dem der Schläger den Ball trifft (ca. 4/1000 Sekunden). |
| In | Die zweiten neun Löcher eines 18-Loch-Platzes, auch Back Nine genannt. |
| Inserts | Weiche Einsätze, flächenfüllend oder als kleine Einlage auf der Schlagfläche des Putters. |
| Interlocking-Griff | Griffform, bei der der Zeigefinger der einen und der kleine Finger der anderen Hand verschränkt wird. |
Begriffe mit Buchstabe J |
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| Jerk | Eine im Schwung plötzlich auftretende, ruckartige Bewegung. |
| Jigger | Als Jigger bezeichnet man einen kurzschaftigen Hickoryschläger, mit dem früher aus der Nähe des Grüns gespielt wurde. Vergleichbar mit dem heutigen Eisen 7 oder 8. |
Begriffe mit Buchstabe K |
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| Klassischer Vierer | Bei einem Platz mit Par 73 und einem Spieler mit Vorgabe -16.0 wäre der letzte Nettoschlag folglich der 89. Schlag. |
| Kanonenstart | Als Kanonenstart bezeichnet man den Modus, wenn bei einem Wettspiel alle Teilnehmer zur gleichen Startzeit abschlagen. Dazu werden sie auf alle Spielbahnen eines Platzes verteilt und starten gleichzeitig. Der Start erfolgt entweder nach Uhrzeit oder aufgrund eines allgemein wahrzunehmenden Signals. |
| Kleidung | Zwar gibt es keine offizielle Kleiderordnung beim Golf, einige Golfclubs jedoch schreiben jedoch eine gewisse Kleidung auf der Runde vor bzw. bitten darum, das Tragen von bestimmter Kleidung auf der Runde zu unterlassen. Diese Vorschriften gehören im Prinzip zur Etikette. |
| Kompression | Die Kompression ist die Maßzahl für den Druck, durch den der Ball im Test mit einem Standardgewicht deformiert wird und gibt damit Auskunft über die Ballhärte. Ein Ball mit C (=Compression) 100 ist z.B. härter als ein Ball mit C 80. |
| Kurzes Spiel | Als kurzes Spiel werden Schläge mit den kurzen Eisen (Pitch bzw. Chip) sowie mit dem Putter bezeichnet. Alle Schläge mit diesen Schlägern dienen der Annäherung bzw. dem Einlochen. Ein gutes kurzes Spiel macht sich im Score deutlich bemerkbar. |
Begriffe mit Buchstabe L |
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| Lage | bezeichnet die Position des Balles auf dem Golfplatz. |
| Lie | ist der Winkel zwischen Schlägerkopf und Schaft. Er ist wichtig für den Eintreffwinkel des Schlägers zum Ball und kann entsprechend der Haltung und Größe eines Spielers angepasst werden. |
| Links | ist die Bezeichnung für einen Golfplatz im Dünengelände. |
| Loch | ist das Ziel des Spiels. Es muss einen Durchmesser von 10,8 cm haben und mindestens 10 cm tief sein. Der Locheinsatz muss mindestens 2,5 cm unter der oberen Lochkante sitzen. Loch ist aber auch die Bezeichnung für den gesamten Landstreifen zwischen Tee und Grün (inkl.Fairway, Rough, Bunker u.a. Hindernisse). |
| Loch-Index | ist die Bezeichnung für den Schwierigkeitsgrad der Löcher untereinander und wird durch eine Extrazahl von 1-18 auf der Scorekarte jedem Loch zugeordnet. Wichtig für die Bestimmung der jeweiligen Vorgabe des Spielers an den Löchern. |
| Lochlänge | ist die Distanz zwischen festem Messpunkt auf dem Abschlag und fiktiver Grünmitte. |
| Lochwettspiel | Beim Lochspiel wird lochweise entschieden, wer das jeweilige Loch gewonnen hat. Das Loch gewinnt der Spieler, der seinen Ball unter Beachtung der Vorgabe mit weniger Schlägen eingelocht hat (das bessere Nettoergebnis). Jedes gewonnene Loch wird als Bonus auf die nächste Spielbahn mitgenommen. Die Bezeichnungen beim Lochspiel sind : auf (in Führung), down (in Rückstand), all square oder even (Gleichstand). Ein Lochspiel ist dann entschieden, wenn ein Spieler mehr Löcher gewonnen hat als noch zu spielen sind. |
| Loft | Die Schlägerflächen sind unterschiedlich abgewinkelt, was als Loft bezeichnet wird. Es ist der Winkel, den die Schlagfläche in Bezug zum Boden hat. Der Loft entscheidet über die Höhe der Flugbahn, die mit einem Schläger erreicht werden kann. |
| Longhitter | ist ein Golfspieler mit einem sehr weiten Schlag. |
| LPGA | Spielmöglichkeit auf über 500 Plätzen in Deutschland |
| Längeneinteilung | Par (Professional Average Result = Profidurchschnittsergebnis) ist die Anzahl von Schlägen, mit denen eine Bahn bzw. der aus 18 Bahnen bestehende gesamte Golfplatz idealerweise zu spielen ist. Die Festlegung dieses Standards richtet sich nach der Länge der Bahnen (in Meter). |
| Lochergebnis | Für die verschiedenen Lochergebnisse existieren spezielle Fachbegriffe: |
| 19.Loch | ist die traditionsreiche Bezeichnung aus England für die Bar, an der die Gentlemen nach dem Spiel einen Drink genommen haben. Heute ist damit häufig das Clubhaus gemeint. |
| Lady | Ein abschlagender Herr kommt mit seinem Abschlag nicht über den Damenabschlag hinaus. In vielen Clubs ist es dann üblich, dass der Spieler dem gesamten Flight nach der Runde ein Getränk ausgibt. |
| Longest Drive | Bei manchen Wettspielen ausgespielter Preis, den die/der gewinnt, dessen Abschlag an einem bestimmten Loch am weitesten fliegt und gleichzeitig noch auf dem Fairway liegenbleibt. |
| 18-Loch | Eine Golfrunde besteht in der Regel aus 18 Spielbahnen, die nacheinander auf einem Golfplatz absolviert werden. |
| 9-Loch | Bei 9 oder mehr Kurzbahnen spricht man auch von einem Kurzplatz, der insbesondere Anfängern die ersten Schritte ermöglichen soll. |
| Langes Spiel | Das auf möglichst große Weiten ausgerichtete Spiel auf dem Fairway mit Hölzern oder Eisen. |
| Lob | Hoher, sehr kurzer Schlag auf das Grün, gespielt mit einem Lob-Wedge. |
| Lochspiel | Das Lochspiel wird auch Match Play genannt. Bei dieser Spielform wird nicht die Zahl der Schläge für alle Löcher zusammengezählt, sondern es wird um jedes Loch gespielt, d.h. der Spieler mit der geringeren Anzahl der Schläge gewinnt das Loch. |
| Logobälle | Ein Golfball mit einem Logo versehen. |
| Luftschlag | Ein Schlag, bei dem der Ball zwar nicht getroffen wurde, der aber laut Regel trotzdem zählt, da es sich um einen Schlagversuch handelt. |
Begriffe mit Buchstabe M |
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| Match | ist ein Wettbewerb zwischen zwei oder mehr Spielern. |
| Mulligan | Straffreie Schlagwiederholung am ersten Abschlag. Nicht in den Regeln festgelegt und somit bei Turnieren verboten. Auf Hobbyrunden aber üblich. |
| Majors | Die vier wichtigsten Golfturniere der Welt: das US Masters (das immer in Augusta ausgetragen wird), die US Open, die British Open (die grundsätzlich auf Links-Plätzen gespielt werden) und die US-PGA-Championship. |
| Marker | Die weißen, gelben, schwarzen und roten Markierungen an den Abschlägen eines jeden Lochs werden Marker genannt. Dabei sind die weißen und gelben Marker für die Herren, die schwarzen und roten für die Damen sowie für Jugendliche (meist unter 12 Jahre). Von weiß bzw. schwarz wird bei Turnieren abgeschlagen, gelb und rot ist für Trainings- und Freizeitrunden gedacht. |
| Marshal | Ordnungshüter, der dafür sorgt, dass die auf dem Platz befindlichen Spieler die Etikette einhalten und der Spielfluss unnötig verzögert wird. |
| Matchplay | Englische Bezeichnung für das Lochspiel bei dem die Anzahl der gewonnenen Löcher und nicht die erzielte Gesamtschlaganzahl für den Sieg ausschlaggebend sind. |
Begriffe mit Buchstabe N |
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| Netto | ist das Ergebnis nach Abzug des Handicaps vom Bruttoergebnis. |
| Nearest to the Pin | Bei manchen Wettspielen ausgespielter Preis, den die/der gewinnt, dessen Abschlag an einem bestimmten Loch auf dem Green liegen bleibt und am nähesten an der Fahne des Loches liegt. |
| Nap | Als Nap bezeichnet man die Art des Graswuchses auf dem Grün. |
| Nassau | Eine Wettspielart für Privatrunden aus den USA, bei der es für den Gewinn der ersten, dann der zweiten neun Löcher sowie für das beste Gesamtergebnis jeweils einen Punkt gibt. Diese Wettspielart kann sowohl als Loch- oder als Zählspiel durchgeführt werden. |
| Nettoergebnis | Die Anzahl der auf der Runde insgesamt benötigten Schläge, abzüglich des Handicaps des Spielers. Wurden zum Beispiel 95 Schläge benötigt und hat der Spieler Handicap 23, so beträgt das Nettoergebnis 72. |
| Neunzehntes Loch 19. Loch | Scherzhafte Bezeichnung für das Clubhaus bzw. die Clubhaus-Bar. Hier trifft man sich nach der Golfrunde zum gemütlichen Beisammensein. |
| Neutraler Griff | Girffart, bei der ein Rechtshänder zwei Knöchel seiner linken Hand von oben sehen kann, während er den Ball anspricht. |
| Neutraler Stand | Die Füße befinden sich auf einer parallelen Linie zur Ziellinie. |
| No Return | Der Spieler hat nach einem Turnier seine Scorekarte nicht abgegeben. Das Turnier wird für sein Handicap mit negativem Ergebnis berücksichtigt, d.h. das Handicap erhöht sich um 0,1 Punkte. |
Begriffe mit Buchstabe O |
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| Open | ist ein Wettspiel, bei dem die Teilnahme offen ist für Amateure und Professionals. |
| Out of Bounds | ist die Bezeichnung für "außerhalb der Platzgrenzen". Aus ist in der Regel durch weiße Pfähle oder einen Zaun gekennzeichnet, die die Golfplatzgrenze markieren, die nicht überspielt werden darf. Ausgrenzen innerhalb des Golfplatzgeländes (dienen der Sicherheit anderer Spieler und Dritter) dürfen überspielt werden, der Ball darf jedoch im Aus nicht zum Liegen kommen. |
| Overlapping | ist der verbreitetere Griff als Interlocking. Er ist stabil, aber nicht zu fest und vermittelt den richtigen Griffdruck. |
| Overspin | ist der Vorwärtsdrall des Balles. |
| ÖGV | Um auf deutschen Golfplätzen zu spielen oder zu trainieren, benötigt man in der Regel einen vom DGV anerkannten Heimatverein. Eine recht preisgünstige Möglichkeit bietet hier, vor allem für Einsteiger, der VcG. Für einen Jahresbeitrag von 220 Euro, bekommt man die Möglichkeit auf über 500 Golfplätzen in Deutschland zu spielen und zu trainieren. Dieses allerdings gegen Greenfee, so dass sich für häufig spielende Golfer der Wechsel in einen normalen Golfclub schnell rechnet. |
| Offene Wettspiele | Offene Wettpiele sind Turniere eines Clubs, an denen im Gegensatz zu internen Wettspielen auch Golfer anderer Clubs mitspielen dürfen. |
| Offener Stand | Der Körper ist in der Ansprechposition auf eine Stelle links vom Ziel ausgerichtet (bei Rechtshändern). |
| Offenes Schlägerblatt | Das Schlägerblatt zeigt auf eine Stelle rechts vom Ziel. |
| Offset-Schläger | Bei dieser Schlägerart ist die Schlagfläche etwas hinter die Schaftachse versetzt. Die Hersteller geben an, dass dadurch ein Slice leichter verhindert wird. |
| Out | Die ersten neun Löcher des Platzes (bei denen man vom Clubhaus wegspielt), auch Front Nine genannt. |
| Out-of-Bounds | Englische Bezeichnung für Aus. |
| Overlapping-Griff | Griff, bei dem der kleine Finger der oberen Hand über dem Mittelfinger der untern Hand liegt. |
| Oversize | Golfschläger (Hölzer und Eisen) mit einem extra großen Schlägerkopf werden als Oversize-Schläger bezeichnet. Sie sind besonders für Anfänger gut geeignet, da die Trefffläche entsprechend größer ist. |
Begriffe mit Buchstabe P |
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| Platzpflegemaßnahmen | Pflegemaßnamen auf dem Golfplatz haben immer Vorrang vor dem eigenen Spiel. Bestimmte Pflegemaßnahmen können das Spiel auf den betroffenen Flächen für eine gewisse Zeit erschweren. Zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen zählen neben der Mahd Aerifizieren, Vertikutieren und Topdressing. |
| Parkland Course | Ein Parkland Course ist gewissermaßen das Gegenteil eines Links Course. Ein Parkland Course weist im Normalfall einen umfangreichen Baumbestand, flache bzw. wenig ondulierte Fairways, flachere, dafür meist dichter bewachsene Roughs sowie große, gleichzeitig aber eher flache Bunker auf. Parkland Courses sind typisch für mittel- und südeuropäische sowie südenglische Golfplätze. |
| Par | ist die Standardanzahl von Schlägen, die für jedes Loch benötigt werden sollten. Das Par ergibt sich aus der vermessenen Länge der Löcher. Das Par ist die Basis für die Errechnung der Stableford-Punkte. Ein typischer 18-Loch-Platz verfügt über vier Par 3, zehn Par 4 und vier Par 5 Löcher = Par 72. |
| Persimmon | ist ein Edelholz, das besonders gut geeignet ist, um daraus die Hölzer herzustellen. Da Holz allgemein sehr empfindlich auf Feuchtigkeit reagiert, werden für die Herstellung der Hölzer alternative Materialien wie z.B. Metall verwendet. |
| PGA | Professional Golfer`s Association (Dachverband der Golflehrer) |
| Pitch / pitchen | ist ein kurzer hoher Schlag mit einem Wedge oder Eisen 9 zum Grün. |
| Pitchgabel | ist das Werkzeug, das dazu dient, die Pitchmarken auf dem Grün auszubessern. |
| Pitchmarke | ist das Loch des aus größter Höhe auf dem Grün einschlagenden Balles. Die Pitchmarke ist sofort auszubessern, um ein Absterben des Grünrasens an dieser Stelle zu verhindern. |
| Platzerlaubnis / PE | ist die grundsätzliche Voraussetzung zum selbstständigen Spiel auf dem Golfplatz (Clubvorgabe 54). Die PE wird durch eine Prüfung erworben. |
| Pro / Professional | ist die Abkürzung für Professional (Berufsspieler) oder Golflehrer. Es gibt den Teaching Pro, der hauptsächlich unterrichtet, und den Playing Pro, der versucht, sein Geld über Turnierspiele zu verdienen. |
| Pro-Am | ist die Bezeichnung für ein Wettspiel, bei dem ein Pro mit 2-3 Amateuren in einem Flight spielt. |
| Provisorischer Ball | ist ein zweiter Ball, der ins Spiel gebracht wird, wenn der Spieler sich nicht sicher sein kann, ob er seinen Spielball wiederfindet. Der provisorische Ball zählt so lange nicht, bis man den Spielball gefunden oder aufgegeben hat. |
| Pull | ist ein gerader Schlag nach links. Der Ball startet nach links und landet auch links vom gedachten Zielpunkt (Flugbahn: Gerade). |
| Push | ist ein gerader Schlag nach rechts (beim Linkshänder nach links). Der Ball startet nach rechts und landet auch rechts vom gedachten Zielpunkt (Flugbahn: Gerade). |
| Putten | ist die Schlagtechnik, die zum Bewegen des Balles auf dem Grün angewandt wird. |
| Putter | Schläger, der auf dem Grün eingesetzt wird, um das Putten durchzuführen. |
| Putting Green | Großes Übungsgrün mit meist 18 Löchern, sollte vom Pflegezustand den Grüns am Platz entsprechen und ist daher eben so pfleglich zu behandeln wie diese. Chip- und Pitchübungen rund um das Putting-Green werden normalerweise nicht gern gesehen. |
| Puttlinie | ist die Linie zwischen Ball und Loch auf dem Grün. Die Etikette verlangt, dass aus Höflichkeit die Mitspieler nicht in oder auf diese Linie treten. |
| Pitch | Annäherungsschlag zur Fahne. Der Ball beschreibt eine hohe Flugbahn, um dann nach dem Auftreffen auf dem Grün im Idealfall sofort liegenzubleiben. |
| Pitchmarken | Vertiefung (Einschlagloch), die der Ball auf dem Grün hinterlässt, wenn er nach einem hohen Schlag auftrifft. |
| Putt | Der Schlag auf dem Grün zum Loch hin nennt man Putt. Hierzu verwendet man einen besonderen Golfschläger, den Putter. |
| Pro | Professioneller Golftrainer (Teaching-Pro) bzw. aktiv um Preisgeld spielender Spieler (Playing-Pro). |
| PE | Die Platzerlaubnis (auch Platzreife genannt) wird benötigt um auf einem Golfplatz spielen zu können. Hierfür sind theoretische (Golf- und Etikette-Regeln) sowie praktische Kenntnisse erforderlich. Die PE wird von Golflehrern erteilt. |
| Pin | Englische Bezeichnung für den Flaggenstock (die Fahne), der das Loch auf dem Grün kennzeichnet. |
| Pitching-Grün | Übungsanlage auf der Driving Range zum Üben von kurzen Schlägen (Pitches). |
| Platzerlaubnis | Die Platzerlaubnis (auch Platzreife genannt) wird benötigt um auf einem Golfplatz spielen zu können. Hierfür sind theoretische (Golf- und Etikette-Regeln) sowie praktische Kenntnisse erforderlich. Die PE wird von Golflehrern erteilt. |
| Platzregeln | Platzregeln sind Sonderregeln, die aufgrund besonderer Umstände von einem Club dauerhaft oder zeitweilig erlassen werden. Die Platzregeln sind entweder auf der Scorekarte oder an einer Tafel vermerkt. Sie müssen mit den grundsätzlichen Golfregeln übereinstimmen und dürfen Strafen, die nach den Golfregeln zu geben sind, nicht außer Kraft setzen. |
| Platzstandard | Der Platzstandard ergibt sich aus der Länge aller Spielbahnen und liegt gewöhnlich zwischen 68 und 74. |
| Preshot-Routine | Automatischer Ablauf vor der Ausführung eines Schlages. |
| Proette | Bezeichnung für Golflehrerinnen und Berufsspielerinnen. |
| Professional | Ein Golf-Professional (Kurzform: Pro) ist ein Berufspieler oder Golflehrer. Berufsspieler bezeichnet man auch als Playing Pro oder Tour Pro, einen Golflehrer als Teaching Pro. |
| Proshop | Geschäft für Golfutensilien, das an das Clubhaus angegliedert ist. |
| Putting-Green | Das Putting-Grün ist der Übungsplatz zum Putten. Dort sind mehrere Löcher angeordnet, die sich durch unterschiedliche Lagen und Distanzen unterscheiden. |
Begriffe mit Buchstabe Q |
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| Quail Schlag | Ball fliegt nicht höher als ein Meter über dem Boden. |
| Quit | Das Verlangsamen des Schlägerkopfes vor dem Treffmoment wird als Quit bezeichnet. |
Begriffe mit Buchstabe R |
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| Rangefee | Der Betrag für das Benutzen der Übungsanlagen eines Golfplatzes, bei dem man nicht Mitglied ist. |
| Rough oder Hardrough | Hochstehendes Gras, wird nur selten (1-3 Mal im Jahr) gemäht. |
| Rough | Bezeichnung für naturbelassene Flächen auf dem Golfgelände. Das Rough verläuft entlang der Fairways und besteht aus hohem Gras, Büschen oder Bäumen. |
| Ranger | Auch Marschall genannt. Person, die auf den Bahnen kontrolliert, ob alles in Ordnung ist, die Spieler sich an die Regeln halten (Pitchmarken entfernen, zügiges Spiel, Divots zurücklegen, etc.) oder ob die Spieler Greenfee bezahlt haben. Ranger haben das Recht Spieler vom Platz zu entfernen, welche sich nicht an die Regeln halten, die vorgegebene Geschwindigkeit nicht einhalten oder die Sicherheit und Ordnung des Platzes stören oder gefährden. |
| Rabbit | In vielen Clubs werden so die Personen bezeichnet, die gerade mit dem Golfspiel begonnen haben. |
| Reverse-Overlap-Griff | Standard-Putting-Griff bei dem der Zeigefinger der linken Hand über dem kleinen Finger der rechten liegt (bei Rechtshändern). |
| Rote Markierung | Seitlich vom Loch liegende Hindernisse sind mit roten Pfählen markiert. Der Ball kann direkt (ohne Schläger-Boden-Kontakt) gespielt werden oder mit einem Strafschlag regelgerecht neben dem Hindernis gedroppt und gespielt werden. |
| Ryder Cup | Mannschaftsspiel der Professionals, das zum Prestigeduell zwischen den besten Golfern der USA und Europas geworden ist. Der Ryder Cup findet alle zwei Jahre statt. |
Begriffe mit Buchstabe S |
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| Schaft | ist das Verbindungsstück zwischen Schlägerkopf und Griff (aus Stahl oder Graphit). |
| Schlägerhaube | Die Schlägerhaube soll die Hölzer vor dem Aneinanderschlagen in der Golftasche und so vor Beschädigungen sowie vor Wettereinflüssen schützen. |
| Score | ist das Ergebnis (Anzahl der Schläge), das erspielt wurde und in die Scorekarte (Zählkarte) eingetragen wird. |
| Scratch Player | ist ein Spieler mit Vorgabe 0, d.h. dieser Spieler ist in der Lage, die Golfrunde entsprechend dem vorgegebenen Par der Löcher zu absolvieren. |
| Shank / Toeing / Toppen | sind die Bezeichnungen für schlechte Schläge. |
| Shot | ist der Schlag. |
| Slice | ist die Bezeichnung dafür, wenn der Ball im Flug nach rechts kurvt. Der Ball startet gerade oder nach links, landet aber weit rechts vom gedachten Zielpunkt (Flugbahn: Starke Kurve). |
| Slope | Der Slope-Wert ist der Schwierigkeitsgrad eines Platzes gemessen an einem Durchschnittsgolfer. |
| Socket | ist ein Querschlag nach rechts. |
| Spielvorgabe (Hcp) | ist die auf- oder abgerundete Stammvorgabe. Sie wird mit Wirkung von dem Tage, an dem die Erreichung einer entsprechenden Stammvorgabe zur Kenntnis des Heimatvereins gelangt, herauf- oder herabgesetzt. |
| Spin | Als Spin bezeichnet man den Seitendrall des Balles. |
| Square | rechter Winkel des Schlägers zur Ziellinie. |
| SSS | heißt Standard Scratch Score und richtet sich nach der Gesamtlänge des vermessenen Platzes. Beispiel: Platzlängen von 6036m bis 6218m für Herren und 5312m bis 5472m für Damen ergeben einen Längenstandard von 72. Der Längenstandard geht von 60 - 74. |
| Stammvorgabe | ist die auf Kommastelle berechnete Dezimal-Vorgabe. Sie wird sofort herauf- oder herabgesetzt. |
| Sweetspot | ist der Punkt auf der Schlagfläche, der die maximale Übertragung der Schlagkraft gewährleistet. Ist auch der Punkt, an dem sich der Schläger am wenigsten verkantet. |
| Semi-Rough (First Cut) | Wie der Name schon sagt, von der Graslänge her zwischen Fairway und Rough/Hardrough angesiedelt (Schnittlänge 30-50 mm). |
| Socket oder Shank | Querschläger (Bälle werden mit der Ferse des Schlägers getroffen). |
| Stableford | Art der Zählweise bei Wettspielen. Es werden nicht die Schläge gezählt, sondern in Abhängigkeit des Handicaps und Anzahl der benötigten Schläge werden Punkte vergeben. |
| Scorekarte | Karte, auf der die erzielten Ergebnisse für jedes gespielte Loch aufgeführt sind. |
| Starter | Person, die die Startordnung der Flights überwacht. Auf vielen Plätzen geben die Starter bei einem Wettspiel die Scorekarten aus und nehmen das Startgeld entgegen. |
| Scramble (Texas- und Florida-Scramble) | Der letzte Nettoschlag errechnet sich aus: |
| Sand-Wedge | Das Sand-Wedge ist ein Spezialschläger der vor allem benutzt wird, um den Ball aus einem Sandbunker-Hindernis zu spielen. |
| Scample | Spielform, bei der vier Spieler eines Teams abschlagen, dann den besten Schlag auswählen und alle ihren Ball von dort aus weiterspielen. Dies wird fortgesetzt bis alle Bälle eingelocht sind. |
| Schlägerblatt | Das Schlägerblatt ist der Teil des Schlägerkopfes, mit dem der Ball getroffen wird. |
| Schlägertuch | Tuch, um die Golfschläger zu säubern. |
| Schnupperkurs | Anfängerkurs für Golfeinsteiger |
| Schwacher Griff | Bei einem schwachen Griff erkennt der Spieler von oben nur einen Knöchel der linken Hand erkennt (bei Rechtshändern). Dies führt dazu, dass der Ball nach rechts fliegt. |
| Schwungbahn | Winkel zwischen des Schaft und dem Körper während des Schwungs. |
| Scratch-Golfer | Als Scratch-Golfer wird ein Spieler bezeichnet, der auf dem Platz regelmäßig Par spielt. |
| Semi-Rough | Relativ kurz gemähtes Gras zwischen Fairway und hohem Gras (Rough). |
| Shank | Ein Fehlschlag, bei dem das Hosel den Ball trifft und nicht die Schlagfläche. Ein auf diese Weise getroffener Ball fliegt extrem nach rechts (bei Rechtshändern). |
| Stand | Stellung der Füße beim Ansprechen des Balles. |
| Surlyn | Kunststoff, der zur Herstellung von Ballschalen verwendet wird. |
| Sweet Spot | Punkt auf dem Schlägerblatt, wo der Ball ideal getroffen wird und damit die maximale Distanz und Genauigkeit erreicht wird. |
Begriffe mit Buchstabe T |
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| Tee | Dieser Begriff hat zwei Bedeutungen: Einmal wird damit der Abschlag bezeichnet, markiert durch farbige Markierungen und andererseits der kleine Holz- oder Plastikstift, den der Spieler benutzt, um den Ball am Abschlag (und ausschließlich dort, falls es die Platzregel nicht anders besagt) aufzuteen und abzuschlagen. |
| Tierspur | ist jeder Haufen oder Gang, der durch ein erdgrabendes Tier verursacht wurde. |
| Toppen | ist der Ausdruck dafür, wenn der Ball beim Schlag nur an der Oberkante getroffen wird und wegrollt. |
| Topspin | bezeichnet den Vorwärtsdrall des Balles. |
| Torsion | Damit ist die seitliche Verwindung des Schaftes während des Treffmoments gemeint. Durch die modernen Materialien wird die Verwindung schon wesentlich verringert. |
| Triple-Bogey | 3 Schläge mehr als Par |
| Topdressing | In Verbindung mit diesen mechanischen Lüftungs- und Lockerungsmaßnahmen wird zur Verbesserung der Rasentextur das sogenannte Topdressing (Absanden) vorgenommen. Mittels Topdresser werden 1-3 l/m² scharfer gewaschener Flußsand der Körnung 0-2 mm durch Einbürsten und Abschleppen in die Filzschicht und die entstandenen Hohlräume geharkt. |
| Trolley | Rollgestell zum Transport des Golfbags (Golfschlägertasche), da einerseits Caddies nicht sehr gebräuchlich sind und andererseits das mitunter sehr schwere Golfbag "untragbar" ist. Trolleys gibt es zum selber ziehen oder mit Elektroantrieb. |
| Tee Time | Abschlagzeit. Uhrzeit, zu der die Spieler am 1. Abschlag die Golfrunde beginnen. |
| Tiger Line | Extrem weiter und riskanter Schlag in direkter Linie - meist bei einem Dogleg - wo andere Spieler den sicheren, aber längeren Weg am Fairway vorziehen. Der Begriff hat nichts mit Tiger Woods zu tun, sondern ist älteren Ursprungs. |
| Torque | Verdrehungswiderstand des Schafts im Treffmoment. |
| Treffmoment | Augenblick, in dem der der Ball auf die Schlagfläche trifft. |
| Trolleybags | Golfbags, die auf einen Trolley festgeschnallt werden. |
Begriffe mit Buchstabe U |
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| Unspielbarer Ball | ist ein Ball, der in so schlechter Lage liegt, dass es unmöglich ist, ihn aus dieser Position weiterzuspielen. Hier muss dann ein Strafschlag in Anspruch genommen werden, um den Ball aus einer verbesserten Lage weiterspielen zu dürfen. |
| Up oder auf | ist die Bezeichnung für die Anzahl der Löcher, die ein Spieler im Lochspiel vor seinem Mitbewerber führt. |
| Unspielbar | Für unspielbar darf man laut Regeln jeden Ball zu jeder Zeit erklären (Ausnahme: Ball in Wasserhindernissen). Der Spieler, der seinen Ball für unspielbar erklärt, erhält einen Strafschlag und hat nun entweder die Möglichkeit, den Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zur Fahne zu droppen oder den Schlag von der Stelle aus zu wiederholen, von der aus der Ball geschlagen wurde. |
| Up | Anzahl der Löcher, die ein Spieler beim Lochspiel in Führung liegt. |
Begriffe mit Buchstabe V |
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| Vorgabenänderung | ergibt sich aus der Über- oder Unterspielung der Spielvorgabe in vorgabewirksamen Turnieren. |
| Vorgrün | ist die Fläche um das Grün mit geringfügig längerem Gras. |
| Vertikutieren | Auf den Grüns wird der Boden mit speziellen Vertikutiergeräten zweimal jährlich 1-2 cm tief aufgeschlitzt. |
| VcG | Verein Clubfreier Golfer |
| Vorgabe (Handicap) | Handicapverwaltung Organisation und Durchführung von Turnieren |
| Vierer | Par des Platzes + Vorgabe .Vierer mit Auswahldrive |
| Vierball-Aggregat | Beide Spieler spielen ihren Ball, die Scores/Punkte werden nach Beendigung des Wettspiels addiert. Eine Beratung untereinander ist ausdrücklich verboten. Da jeder Spieler quasi ein Einzelwettspiel durchführt, ist diese Spielform (als einzige Viererspielform) vorgabewirksam. |
| Vardon-Griff | Andere Bezeichung für den Overlapping-Griff. |
| Vorgabeklassen | Einteilung der Spieler unter Berücksichtigung ihres Handicaps. Weitere Informationen zu Vorgaben finden Sie hier. |
Begriffe mit Buchstabe W |
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| Wedges | Wedges nennt man Eisenschläger mit einer Schlagflächenneigung (Loft) von mehr als 47 Grad. Wedges gibt es in mehreren Ausprägungen: |
| Pitching Wedge | Ein Pitching Wedge wird oft für Annäherungsschläge auf das Grün oder bei Schlägen aus einem Bunker verwendet. Die Entfernung hierbei beträgt zwischen 20 und 100 Metern. Durch seinen flachen Schlägerkopf vollzieht der geschlagene Ball eine hohe Flugkurve. Nach dem Aufkommen rollt der Ball kaum weiter man spricht hierbei von einem Drop-and-Stop. Hierbei entsteht nicht selten eine Pitchmarke, die mittels einer Pitchgabel ausgebessert werden sollte. Ein Pitching Wedge hat eine Gradzahl von 42 bis 49 und steht in der Reihenfolge zwischen dem 9er Eisen und dem Sandwedge. |
| Gap Wedge | Als Gap-Wedge wird ein Golfschläger (Eisen) bezeichnet, der die Lücke zwischen Pitching-Wedge und Sand-Wedge füllt. Durch den Einsatz neuer Materialien und Fertigungstechnologien in der Schlägerherstellung wie beispielsweise Cavity-Back und Schwerpunktverlagerung in die Sohle des Schlägerkopfes wurde es im Laufe der 1990er Jahre auch für Freizeitspieler möglich, eine hohe Präzision der Schläge zu erzielen. Gleichzeitig wurden die Lofts steiler, um größere Längen zu ermöglichen. Dies hatte zur Folge, dass der Loft der Pitching-Wedge von ca. 50° in den 1980er Jahren auf 40° bis 44° reduziert und damit der Abstand zur Sand-Wedge mit 54° bis 58° Loft stark vergrößert wurde. Diese Lücke (englisch: gap) wird durch die Gap-Wedge mit einem Loft zwischen 48° und 52° geschlossen. |
| Sand Wedge | Ein Sandwedge (von engl. sand wedge, dt. etwa Sandkeil) ist ein Golfschläger für Schläge aus dem Sandbunker heraus. Sandwedges haben einen hohen Loft mit ca. 56° und verfügen über einen Bounce von 12-16°, das bedeutet eine gegen die Schlagrichtung ansteigende Schlägersohle, die wie ein Ski das Eingraben im Sand vermindern soll. Das Sandwedge wird auch häufig für Annäherungsschläge außerhalb des Sandbunkers verwendet, wenn eine hohe Flugbahn des Balles erzielt werden soll, wie z.B. beim Pitchen. Auch im tiefen Rough wird oft zu diesem Golfschläger gegriffen, da er sich für solch schwierige Lagen aufgrund des hohen Lofts besonders gut eignet. Das Sandwedge eignet sich jedoch weniger für extrem harten Boden, da die Sohle dort aufgrund des hohen Bounce-Winkels abprallt und der Ball dann oft unkontrolliert mit der Kante getroffen wird. |
| Lob Wedge | Ein Lob Wedge ist ein Golfschläger für sehr kurze, aber hohe Schläge, oder für Schläge aus dem tiefen Rough heraus. Lob Wedges haben einen starken Loft mit ca. 58 bis 64 Grad. Sie verfügen über einen geringeren Bounce (normalerweise ca. 6°) als das Sand Wedge, da das Eingraben ins Rough mit der scharfen Schlägervorderkante erwünscht ist. Aufgrund des sehr hohen Lofts besteht aber die Gefahr unter dem Ball hindurch zu schlagen, weshalb das Lob Wedge in der Regel nur von fortgeschrittenen Spielern beherrscht wird. |
| Waggle | Kurzes Vor- und Zurückschwenken des Schlägers vor dem eigentlichen Schwung. |
| Wasserhindernis | Jede Form von Wasser, ob stehend oder fließend, das entweder durch rote (seitliches Wasserhindernis) oder gelbe (frontales Wasserhindernis) Pfosten gekennzeichent ist. Ein Ball im Wasserhindernis darf aus diesem direkt und ohne Strafschlag herausgespielt werden. Wenn dies nicht möglich ist, kann unter Hinzurechnung eines Strafschlages neben dem Hindernis ein Ball gedroppt werden. |
| Wedge | Kurzes Eisen mit mindestens 48° Loft. Wedges werden für kurze Schläge oder Schläge aus dem Sand verwendet. Das Pitching-Wedge hat den geringsten Loft unter den Wedges, danach kommt das Sand-Wedge, dann das Lob-Wedge. |
| Wintergrün | Um die Grüns zu schonen, dürfen sie im Winter nicht bespielt werden. Damit im Winter dennoch Golf gespielt werden kann, werden gegen Saisonende Wintergrüns auf den eigentlichen Fairways und vor den eigentlichen Grüns angelegt. |
| Winterregeln | Bei Winterregeln darf der Ball vor seiner Lage (auf eine nahe bessere Stelle des Platzes) bessergelegt werden. Diese Regeln gelten v.a. in Mittel- und Nordeuropa von Oktober bis April oder auch wenn besonders ungünstige Platzverhältnisse kein normales Spiel zulassen. |
Begriffe mit Buchstabe X |
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| X-Out | Ein Golfball der die Qualitätsprüfung nur eingeschränkt bestanden hat. Preiswert und für die private Runde geeignet, jedoch nicht für Wettspiele zugelassen. |
Begriffe mit Buchstabe Y |
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| Yardage Book | Das Notizbuch des Spielers, bzw. des Caddies, in dem Besonderheiten des Platzes, sowie Schlagweiten, etc. notiert werden. |
| Yips | Psychisch bedingte Golfer-Krankheit, die zu extremem Zittern von Armen und Händen beim Putten führt. Bernhard Langer ist der wohl bekannteste Spieler, der von diesem Problem betroffen war und es zweimal überwand. |
Begriffe mit Buchstabe Z |
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| Zähler | ist der Spieler, der im Turnier die Schläge seines Mitspielers notiert. |
| Zählspiel | ist das Spiel über eine vorgegebene Anzahl von Löchern, wobei jeder Schlag (auch die Strafschläge) des Spielers notiert und nach Beendigung der Runde zum Gesamtergebnis aufsummiert wird (Bruttoergebnis). |
| Zählwettspiel | Bei dieser Wettspielart wird an jedem Loch die Schlagzahl in die Scorekarte eingetragen. Die Summe aller Schläge an den gespielten Löchern ergibt das Bruttoergebnis im Zählspiel. Beim Nettoergebnis wird das Bruttoergebnis um das Handicap des Spielers bereinigt. |
| Zeitweiliges Wasser | Wasser, das sich auf dem Platz oder im Hindernis angesammelt hat. |
| Ziehtrolley | Golfwagen, auf dem das Bag festgeschnallt und dann über den Platz gezogen wird. |
| Ziellinie | Als Ziellinie wird die imaginäre Linie zwischen Ball und angestrebtem Zielpunkt bezeichnet. |
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