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28.09.2011 | FedEx-Cup-Finals: Sieger Bill Haas



Es war ein fantastischer Thriller, der für so manch langweiliges FedEx-Cup-Finals der Vergangenheit entschädigte. Nicht Webb Simpson, Luke Donald, Hunter Mahan oder Aaron Baddley holten sich den Scheck über 10 Mio. Dollar sowie die 1,44 Mio. für den Sieg bei der Tour Championship, sondern Bill Haas.

Der Thriller zusammengefasst: Webb Simpson, dem ein 12. Platz gereicht hätte, kam einfach nicht in die Gänge und schaffte es nie, seinen Ansprüchen gerecht zu werden. Somit war er, auf Platz 18 liegend, gezwungen, dem Geschehen am Clubhaus-Fernseher zu folgen und zu beten, dass Baddley den ersten Platz macht. Denn nur dann hätte Simpson die Konstellation, die ihm doch noch den FedEx-Cup eingebracht hätte. Auf dem 18. Grün hatte Baddley einen Putt aus acht Metern, der haarscharf die Lochkante rasierte. Simpson war raus.

Luke Donald war ebenfalls auf Hilfe angewiesen, er hätte bei einem Sieg von Jay Haas ein Bogey von Baddley auf der 18 gebraucht. Auch das war nicht der Fall, Pech für den Engländer.

Bill Haas hingegen bekam auf der 18 gewaltiges Nervenflattern und bescherte sich noch ein Bogey auf seine Scorekarte. Hunter Mahan hingegen ging mit 8 unter Par auf den letzten Abschlag und wusste, dass er mit einem Par ein Play-off um insgesamt 11,44 Mio. Dollar sowie zwei prestigeträchtige Pokale antreten könnte. Sein Ball kam ca. 25 Meter von der Fahne entfernt im Rough zum liegen. Der Chip war zwar anständig, trotzdem musste er einen Putt aus etwa drei Metern lochen, um gegen Haas antreten zu dürfen. Dies gelang ihm auch.

Das nun folgende Sudden Death-Play-off beim finalen Play-off-Event der Play-off-Serie um den FedEx-Cup war somit das mit weitem Abstand am höchsten dotierte Play-off aller Zeiten.


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